Nachhaltigkeit

Als verantwortungsbewusstes Unternehmen achten wir darauf, so klimafreundlich wie möglich zu agieren und sparen CO2 in allen Bereichen ein. Die unvermeidbaren Emissionen unserer Unternehmensaktivitäten stellen wir jährlich klimaneutral. Um dabei möglichst effektiv etwas für den Klimaschutz zu tun, wählen wir hierfür Projekte aus, die dem besonders anspruchsvollen ÖkoPLUS-Standard entsprechen. Dieses vom TÜV Rheinland zertifizierte Label besteht seit 2010.

Bei BDE anfallende CO2 Mengen entstehen in den Bereichen Gebäude, Reiseaktivitäten, Internetauftritt und Veranstaltungen.
So verringern und vermeiden wir bereits CO2:

 

 

Wir bei BDE konnten in unserem Büroalltag schon eine Menge CO2 einsparen bzw. vermeiden es komplett:
 
– Bei der Wahl unseres Firmenstandortes wurde darauf geachtet, dass dieser zentral gelegen ist.  So können die meisten Mitarbeiter mit dem Fahrrad oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit kommen und tun dies auch.
– Unsere Rechnungsabwicklung und ein großer Teil unserer Geschäftsprozesse sind digitalisiert. Somit haben wir ein fast papierfreies Büro.
– Wir achten darauf, dass im Büro und im Homeoffice Strom, Wasser und Heizung Ressourcen schonend genutzt werden.

Es verbleiben direkte Emissionen durch die Heizung und indirekte Emissionen aus dem Verbrauch von Strom an. Hinzu kommt der Verbrauch von Büromaterial und Wasser, das Entstehen von Müll und vieles mehr. Diese Werte werden gesammelt und in unsere CO2-Bilanz aufgenommen, damit am Jahresende die korrekte Klimaneutralstellung erfolgen kann.

Kundengespräche oder Verhandlungen mit unseren Zulieferern lassen sich manchmal besser in einem persönlichen Gespräch führen. Kenntnisse über die Wirkung eines Klimaschutzprojektes erlangt man am besten durch einen Besuch vor Ort. Daher können wir nicht alle Geschäftsreisen durch virtuelle Termine ersetzen und die daraus entstehenden CO2-Mengen vermeiden. Bei jeder Reise wird das umweltfreundlichste Verkehrsmittel gewählt, allerdings gibt es Reisen, die man, wenn nötig, mit dem Flugzeug getätigt werden. Diese unvermeidbaren CO2-Mengen kompensieren wir nachträglich mit Gutschriften aus einem ÖkoPLUS-Klimaschutzprojekt

Unser Internetauftritt emittiert 0,88 Gramm CO2 (Quelle websitecarbon.com) pro Seitenaufruf. Wenn man dann von einem Schnitt von 10.000 Seitenaufrufe im Monat ausgeht, macht das über 105 Kilogramm CO2 im Jahr. Für uns als klimaneutrales Unternehmen ist es selbstverständlich diese Menge zu kompensieren. Wir berechnen jährlich die anfallende CO2-Menge für unsere Webseite bd-energy.com und stellen sie im Anschluss klimaneutral.

Bei Veranstaltungen, wie z. B. unserem jährlichen BDE-Seminar im September, berechnen wir alle anfallenden CO2-Mengen, die durch die Anreise der Gäste, den Hotelaufenthalt, die Vorträge usw. entstehen und kompensieren diese für alle Teilnehmer mit Hilfe von Klimaschutzzertifikaten eines ÖkoPLUS Projektes.

Klimaneutralstellung

Mit folgenden Projekten haben wir in den letzten Jahren die unvermeidbaren CO2 Mengen klimaneutral gestellt:

Um den Klimaschutz voranzutreiben, ist es enorm wichtig die Wälder weltweit zu schützen. Darum haben wir uns dafür entschieden, unsere Emissionen im Jahr 2021 mit einem ÖkoPLUS-Klimaschutzprojekt in Brasilien klimaneutral zu stellen und somit den Waldschutz in der Region Rondônia zu unterstützen.

Das Projekt sorgt dafür, dass die Entwaldung gestoppt wird und der Bevölkerung durch ver­schiedene Maßnahmen eine bessere und nachhaltigere Zukunft ermöglicht werden kann. Es schützt ca. 95.000 Hektar des Regenwalds, in dem Hunderte von Tier- und Pflanzenarten behei­matet sind. Der Erhalt der biologischen Vielfalt und die nachhaltige Nutzung von Ressourcen verbessern die Le­bensgrundlage vor Ort und verhindern Emissionen von 414.290 t CO2e.

2019 hatten wir uns dafür entschieden mit dem ÖkoPLUS zertifizierten Solarkraftprojekt Ghani in Indien unsere Emissionen klimaneutral zu stellen. Da das Projekt sehr viel Potential besitzt die Lebensgrundlage in der Region weiterhin zu verbessern, haben wir es auch in 2020 für unsere Klimaneutralstellung genutzt.
Indien deckt seinen Energiebedarf hauptsächlich durch Kohle, weshalb dringend umweltfreundliche Energielösungen notwendig sind. Das Projekt erzeugt aus Sonnenenergie, mit einer Kapazität von 500 MW, Strom für den Bundesstaat Andhra Pradesh. Da diese Energie nicht mehr fossil erzeugt werden muss, können jährlich 996.010 Tonnen CO2 eingespart werden. Außerdem wird mit verschiedenen Maßnahmen wie z.B. der Bau einer Mauer, zum Schutz eines Schulgeländes und die Finanzierung von Sanitäranlagen und Lehrmaterial, die nachhaltige Entwicklung der Region gestärkt.
Wenn es um den globalen Klimaschutz geht, ist es besonders wichtig in Schwellenländern, deren Energiesysteme und Infrastruktur sich oft noch im Aufbau befinden, die richtigen Impulse für die Zukunft zu setzen. Daher haben wir dafür entschieden, unsere Emissionen durch die Unterstützung des ÖkoPLUS zertifizierten Windkraftprojektes Mytrah in Indien klimaneutral zu stellen.
Das Projekt leistet einen Beitrag dazu, die indische Stromerzeugung von fossilen Brennstoffen auf Erneuerbare Energien umzustellen. Im Rahmen des Projekts wurden in windreichen Regionen Südindiens Windparks gebaut. Deren CO2-neutrale Energieerzeugung ermöglicht es etwa 4.317.410 Tonnen CO2-Äquivalent pro Jahr einzusparen, die bei der Verwendung fossiler Brennstoffe angefallen wären. Zusätzlich fördert das Projekt die nachhaltige Entwicklung der Region.

Wenn es um den globalen Klimaschutz geht, ist es besonders wichtig in Schwellenländern, deren Energiesysteme und Infrastruktur sich oft noch im Aufbau befinden, die richtigen Impulse für die Zukunft zu setzen. Daher haben wir uns bei Bischoff und Ditze Energy GmbH dafür entschieden, unsere Emissionen durch die Unterstützung des ÖkoPLUS zertifizierten Windkraftprojektes Tamil Nadu TASMA II in Indien klimaneutral zu stellen.

Ziel des Projekts ist die Erzeugung von Elektrizität durch die Verwendung erneuerbarer Energiequellen (Wind) für das Stromnetz im Bundesstaat Tamil Nadu, Indien. Dieser liegt im Süden des indischen Subkontinents und ist einer der einer der höchstindustrialisierten und zugleich windreichsten Bundesstaaten Indiens. Mit ihrer wachsenden Bevölkerung und Wirtschaft ist die Region dringend auf Energielösungen jenseits der umwelt- und klimafeindlichen Kohle angewiesen. Das Projekt umfasst 396 verschiedene Windanlagen, mit einer Kapazität von etwa 236.05 MW. Es ersetzt Elektrizität, die gegenwärtig durch Kraftwerke auf der Basis von fossilen Brennstoffen erzeugt wird und vermeidet so Treibhausgasemissionen. Außerdem leistet das Projekt durch zahlreiche infrastrukturelle und sanitäre Maßnahmen, Ausbau der Altenbetreuung, Nachhaltigkeitserziehungskurse und Wiederaufforstungsprojekte einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Region.

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2015 zum „Internationalen Jahr der Böden“ erklärt. Vor diesem Hintergrund haben wir uns bei Bischoff und Ditze Energy in diesem Jahr dazu entschieden, unsere Emissionen durch die Unterstützung eines nachhaltigen Landwirtschaftsprojekts in Ägypten klimaneutral zu stellen.
Das Klimaschutzprojekt SEKEM befindet sich 60 Kilometer nordöstlich von Kairo und ist eine international anerkannte Kulturinitiative, die rund 2.000 Menschen Arbeit gibt und den Demeter-Standard erfüllt. Das SEKEM-Projekt beinhaltet neben der Erzeugung von Lebensmitteln, Gesundheitsprodukten und Textilien auch die Kompostierung organischen Mülls zu hochwertigen Kompost. Dadurch werden dessen Treibhausgas-Emissionen drastisch reduziert.
Aus Sicht des globalen Klimaschutzes sind Schwellenländer, deren Infrastruktur und Energiesysteme oft erst aufgebaut werden, besonders wichtig. Daher sollten dort die richtigen Impulse für die Zukunft gesetzt werden. Deshalb haben wir uns bei Bischoff und Ditze Energy dafür entschieden, unsere Emissionen durch die Unterstützung des ÖkoPLUS zertifizierten Wasserkraftprojektes Malana in Indien klimaneutral zu stellen.
Ziel des Projekts ist die Erzeugung von Elektrizität durch die Verwendung erneuerbarer Energiequellen (Wasser) für das Stromnetz im Bundesstaat Himachal Pradesh, Indien. Die Projektaktivitäten zur Errichtung eines Laufwasserkraftwerks umfassen die Installation zweier Turbinen mit einer Kapazität von jeweils 43 MW am Malana Nallah, einem Nebenfluss des Parbati, sowie Hilfseinrichtungen im Dorf Jari, im Distrikt Kullu und im Bundesstaat Himachal Pradesh. Das Projekt ersetzt Elektrizität, die gegenwärtig durch Kraftwerke auf der Basis von fossilen Brennstoffen erzeugt wird und vermeidet so CO2-Emissionen. Außerdem wird vom Projekt durch Förderung von lokalen Schulen und Schulkindern, Verbesserung der medizinischen Versorgung und Technik und durch Anpflanzung von 100 Bäumen an den Hängen des Projektsstandorts ein wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Region geleistet.
In einem Destillerie-Komplex einer Zuckerfabrik in Andhra Pradesh wird durch die Nutzung moderner Technologie das aus dem Abwasser freigesetzte Methan aufgefangen und zur Dampferzeugung und dem Betrieb eines Turbogenerators genutzt. Dieses CDM-Projekt wurde durch das Executive Board registriert und entspricht dem Voluntary Carbon Standard. Der somit erzeugte Strom verdrängt konventionellen Strom aus meist fosill befeuerten Kraftwerken. Weiterhin trägt das Projekt zur Energieeffizienz bei, indem es das energetische Potenzial von Abfallprodukten ausschöpft.