12.06.2019 13:20 Alter: 5 days

Dena will CO2-Preis statt EEG-Umlage


Die Erneuerbaren Energien sollten statt über die EEG-Umlage durch einen CO2-Preis und Steuern finanziert werden, fordert der Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur, Andreas Kuhlmann, im Handelsblatt am Dienstag. Die EEG-Umlage kostet jährlich mehr als 25 Mrd. EUR und erhöht den Strompreis für die Stromverbraucher um rund 20 Prozent. Dadurch wird Strom im Vergleich zu fossilen Brennstoffen im Wärme- und Verkehrssektor benachteiligt. Kuhlmann plädiert deshalb -gegenläufig zu vielen anderen Meinungen- für eine Verdopplung der Stromsteuer statt ihrer Abschaffung. So hätte der Finanzminister weiterhin eine stabile Einnahmequelle, die Mehrbelastung für den Verbraucher läge aber nur noch bei 15 Prozent. Außerdem plädiert er für einen CO2-Mindestpreis im EU-ETS von 30-40 EUR/MWh bzw. 20-30 EUR für Bereiche außerdem des EU-ETS.


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