Auf dieser Seite finden Sie einen kleinen Auszug unserer Klimaschutzprojekte. Wir können Ihnen Verified Carbon Standard (VCS), Social Carbon Standard (SCS) aber auch Gold Standard - Projekte in Entwicklungs- und Schwellenländern anbieten. Darüber hinaus bieten wir Ihnen die Möglichkeit, ÖkoPLUS-zertifizierte Klimaschutzprojekte für Ihre Kompensation zu nutzen. ÖkoPLUS ist ein Qualitätslabel, das nachhaltige und effektive Klimaschutzprojekte auszeichnet. Es wird jährlich vom TÜV Rheinland geprüft und zertifiziert.

Unsere Klimaschutzprojekte unterstützen mit ihren Aktivitäten die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen.

Ziel dieses nach Gold Standard zertifizierten Projektes ist es, durch den Einsatz effizienterer Kochherde der Entwaldung und Ihren Folgen entgegenzuwirken sowie CO2-Emissionen zu senken und die Gesundheit der Nutzer von Feuerstellen zu erhalten. Über 95 Prozent der Einwohner Ugandas verwenden zum Kochen und Heizen Holz oder Holzkohle. Die dazu bisher eingesetzten Kochherde sind energetisch ineffizient. Aus dem Grund wird zur Befeuerung der Öfen mehr Holz verbraucht als nötig wäre. Dies führt zu einer erhöhten Abholzung mit daraus resultierenden Bodenerosionen und einem verstärkten CO2-Ausstoß. Zudem stellen die ausgestoßenen Abgase für die Nutzer der ineffizienten Herde eine hohe gesundheitliche Belastung dar, da in der eigenen Wohnung gekocht wird. Seit dem Start des Projektes wurden bis Mitte 2012 bereits 88.000 Öfen in städtischen und stadtnahen Gebieten in Uganda ausgegeben worden. Aus diesen Herden ziehen rund 440.000 Menschen Ihren Nutzen, sparen Holz, emittieren weniger CO2 und schonen ihre Gesundheit.

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Das nach ÖkoPLUS, VCS und dem international anerkannten Standard für nachhaltige Landentwicklung CCBS (Climate, Community and Biodiversity Standard) zertifizierte Kariba REDD+ Waldschutzprojekt versucht die lokale Entwaldung im Nordwesten Simbabwes durch eine Reihe von Aktivitäten zu stoppen und der Bevölkerung durch Maßnahmen wie der Gründung von nachhaltigen Kleinunternehmen und dem Aufbau nachhaltiger Anbaumethoden eine bessere und nachhaltigere Zukunft zu ermöglichen. Im Rahmen des Projekts wurden außerdem Gesundheitszentren zur grundlegenden medizinischen Versorgung errichtet, Renovierung und Instandsetzung von Schulen und Schulgeld-Subventionen für Kinder verarmter Familien umgesetzt, Gemeinschaftsgärten zur Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln errichtet, Bildungsangebote zu nachhaltige Anbaumethoden zur Schonung der Böden und Verbesserung der Erträge eingerichtet, Biodiversitätskorridore und Maßnahmen gegen Wilderei zum Erhalt der Artenvielfalt und zum Schutz gefährdeter Tierarten umgesetzt und diverse Präventivmaßnahmen zur Verhinderung von Waldbränden umgesetzt.

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Ziel dieses nach ÖkoPLUS und VCS zertifizierten Projekts ist die Erzeugung von Elektrizität durch Verwendung erneuerbarer Energiequellen für das Stromnetz des Bundesstaats Himachal Pradesh in Indien. Da der Strommix des nationalen Stromnetzes überwiegend von fossilen Energieträgern geprägt wird, ist das primäre Ziel die wachsende Stromnachfrage in der Region durch Erneuerbaren Energien abzudecken. Dies trägt zur Reduktion des CO2-Ausstoßes der Stromproduktion des Landes bei. Außerdem werden zahlreiche nachhaltige Entwicklungen unterstützt, wie beispielsweise der Bau von Schulen, das Angebot medizinischer Versorgung sowie die Gewährleistung einer kontinuierlichen und sauberen Trinkwasserversorgung.

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Das Gold Standard zertifizierte Projekt befindet sich in der Provinz Adana, nahe der Hauptstadt Ankara. Dort werden zwei Mülldeponien betrieben, auf denen der Müll der Bewohner etwa 20 Jahre lang unkontrolliert deponiert wurde. Hierbei wurde – neben anderen giftigen Gasen - vielfach Methangas freigesetzt, dessen Treibhauseffekt 21 Mal schlimmer ist, als der von CO2 . Das Projekt sammelt die anfallenden Deponie-Gase und nutzt deren Energie zum Betrieb einer Gasturbine. Durch diese Turbine werden nicht nur fossile Brennstoffe eingespart, sondern auch die schädlichen Emissionen der Deponien reduziert.  Langfristiges Ziel  sind "Zero-Waste-Deponien" mit denen der Schaden für die Umwelt nicht bloß reduziert sondern neutralisiert werden kann. Zusätzlich schafft das Projekt Grünflächen, Nutzflächen, Arbeitsplätze und Bildungsangebote. Es trägt somit zu einer positiven und nachhaltigen sozialen Entwicklung bei.

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Das TÜV Nord zertifizierte SEKEM Projekt für Nachhaltiges Landwirtschaft gehört zu einer international anerkannten Kulturinitiative, die rund 2.000 Menschen Arbeit gibt und den Demeter-Standard erfüllt. Dieser gewährleistet nicht nur hundertprozentigen Ökoanbau, sondern auch Schulbildung, soziale Aspekte, Beschäftigung und Förderung der Landwirtschaft. Vom Projekt werden auf einer urbar gemachten ehemaligen Wüstenfläche Lebensmittel, Gesundheitsprodukte und Textilien aus ökologischem Anbau erzeugt. Durch die Kompostierung organischer Abfälle zu hochwertigem Dünger und Anbauerde wird Methanbildung verhindert und werden somit Treibhausgasemissionen vermieden. Der Dünger und die Erde werden für die Anpflanzung von Lebensmittel auf den von SEKEM betreuten Farmen verwendet, was außerdem zu einer Reduzierung von CO2-Emissionen führt. Außerdem wird in die Mitarbeiter und deren Familien investiert: so entstanden auf dem Betriebsgelände ein Gesundheitszentrum, verschiedene Schulen und Bildungswerkstätten.

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Der Fokus des SCS zertifizierten Uzuncayir Projektes liegt auf der Erzeugung Erneuerbarer Energien durch Wasserkraft. Hierdurch wird konventionell – und damit klimaschädlich – produzierter Strom durch regenerative Energien verdrängt. Das Projekt unterstützt viele nachhaltige Maßnahmen, wie z.B. Strukturentwicklung der Region, Verbesserung der Luftqualität und Entwicklung erneuerbarer Energiewirtschaft. Außerdem wurden während des Baus, aber auch langfristig Arbeitsplätze geschaffen, eine Verminderung des CO2-Schadstoffausstoßes und eine Schonung der natürlichen Ressourcen erreicht. Außerdem werden medizinische Versorgungsstrukturen implementiert, die Bevölkerung mit Bildungsmaßnahmen gefördert und das Reservoir des Kraftwerks zur Fischzucht genutzt, wodurch weitere Arbeitsplätze entstehen und die natürlichen Fischbestände geschont werden.

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Im Rahmen dieses nach VCS zertifizierten Projekts werden mehrere Anlagen an Steinkohlengruben installiert um das austretende Methan auffangen, aufbereiten und einer energetischen Nutzung zuführen. Ohne die Projektaktivitäten würde das Methan aus den stillgelegten Bergwerken austreten und aufgrund seines Klimaerwärmungspotentials zu Klimaschäden beitragen. Durch die Nutzung des Methans werden Strom und Wärme erzeugt, die fossile Energien verdrängen können.

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