Aktuelles
06.02.2012
Russland liefert weniger Gas nach Deutschland
Laut EU-Kommission sind von der Drosselung acht Staaten betroffen, darunter auch Deutschland. Die Energiekonzerne E.ON und RWE klagen bereits über einen Rückgang der Brennstoffzufuhr um bis zu 30 Prozent. Als Grund für die Drosselung wird die Kältewelle im eigenen Land angegeben. Nach Aussagen der beiden deutschen Energiekonzerne ist die Versorgungssicherheit in Deutschland nicht bedroht. Um die Versorgung zu garantieren, können die Energieversorger auf riesige unterirdische Gasspeicher zurückgreifen.
03.02.2012
Russland liefert weniger Gas nach Österreich
Nach Mitteilung des Österreichischen Versorgers OMV kommen derzeit aus Russland 30 Prozent weniger Gas nach Österreich. Ursache sei der strenge Winter mit Temperaturen von bis zu minus 35 Grad. Einen Engpass bei der Gasversorgung in Österreich gebe es vorerst aber "durch eine starke Inlandsproduktion und strategische Speichervorräte" nicht, erklärte Christopher Veit, Geschäftsführer der OMV Austria.
02.02.2012
Lichtblick bringt in Bremen 14 Mini-Kraftwerke ans Netz
Die in Zusammenarbeit mit dem Autokonzern Volkswagen herausgebrachten Mini-Kraftwerke liefern Heizwärme und produzieren gleichzeitig Strom zum Ausgleich (SchwarmStrom) schwankender Windenergie, teilte der Ökostromanbieter Lichtblick mit. Bundesweit sind bereits 400 vernetze Mini-Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von 7,8 Megawatt in Betrieb. Dem Unternehmen zufolge sollen langfristig 100 000 solcher Anlagen mit einer Leistung von 2 000 Megawatt ans Netz gehen.
01.02.2012
Niedersachsen will 90 Prozent grünen Strom bis 2020
Bis zum Jahr 2020 plant Niedersachsen rund 90 Prozent des Bruttostromverbrauches durch erneuerbare Energien wie Wind, Biogas und Solar zu decken. Dies ging aus dem Energiekonzept der schwarz-gelben Landesregierung um Regierungschef David McAllister hervor. „Wir wollen damit einen konkreten Beitrag leisten, wie die Energiewende in Deutschland trotz aller Herausforderungen gelingen kann“, teilte der CDU-Politiker mit.
31.01.2012
EnBW: Kommunen helfen mit
Der Zweckverband Oberschwäbische Elektrizitätswerke schießt dem angeschlagenen Energieversorger EnBW 400 Mio. EUR zu. Bereits im Oktober vergangenen Jahres hatten die neun in der OEW organisierten Landkreise ihre Bereitschaft für eine Finanzspritze zugesagt. Wie auch das Land Baden-Württemberg hält der Zweckverbund 46,5 Prozent der Anteile an Deutschlands drittgrößtem Energieversorger. EnBW hatte im vergangenen Jahr unter anderem infolge des Atomausstiegs der Bundesregierung erhebliche Einbußen erlitten.

